zu Gast bei Susi: Dragon Ball mit HomieCide

Nerd-Stuff, zu Gast bei Susi

eine neue Rubrik. Ich habe mir überlegt immer mal wieder einen Gastpost zu veröffentlichen. Heute ein Beitrag von HomieCide über seine Erinnerungen und Verbindung zu Dragon Ball.

Heute hat Dragonball einen festen Platz in unserer Popkultur. Das war allerdings nicht immer so. Im Jahr 1999 wurde die TV-Landschaft eher von Trickserien wie Turtles, Batman oder diversen Disney-Marken dominiert. Schaut man auf die Anime-Serien dieser Zeit waren es Animes wie Mila Superstar oder Sailor Moon die zwar einen gewissen Bekanntheitsgrad hatten, aber nicht wirklich als japanische „Animes“ wahrgenommen wurden.

Aufgrund dessen, dass ich in meiner Kindheit viel Videospiele gespielt habe, war mir die japanische Anime-Kultur durch Spiele wie The Legend of Zelda oder Secret Of Mana bereits gut bekannt. Ich erinnere mich noch sehr gut daran wie in meinen damaligen Videospielmagazinen neue Serien aus Japan angekündigt wurden. Pokemon und Dragonball.

In meinem kleinen Dorfkindleben war das damals als würde sich eine neue Welt für mich öffnen. Mangas oder Comics waren im Grunde in meinem Umfeld kaum zu bekommen.

Endlich kam meine Videospielwelt auch als Serie im Mittagsfernsehen. Serien wie Mila oder Sailor Moon waren zwar ganz gut, allerdings für einen Teenager mit 16 Jahren doch nicht cool genug. Das gleiche Schicksal traf in meiner Welt auch Pokemon. Mir gefiel der Stil und die Tatsache wie die GameBoy-Spiele, die Sammelkarten und die Serie die japanische Popkultur bei uns bekannt machten, allerdings konnte ich mich mit meinen 16 Jahren dann doch nicht mehr damit identifizieren. Das traf allerdings bei Dragonball nicht auf mich zu. Die Serie war anfangs zwar noch recht kindertauglich (vor allem in der deutschen Zensurlandschaft), der japanische Humor und die doch recht erwachsenen Storylines und Kämpfe haben mein junges Herz im Sturm erobert. Die naiv-perversen Szenen mit Bulma, ob erst mit Son Goku und später Muten-Roshi, haben direkt mein pubertäres Humorzentrum getroffen. Ich erinnere mich immer wieder gerne an das japanische Nasenblut-Phänomen.

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Das tolle an der Serie ist auch, dass die Serie mit Dragonball Z im Jahr 2001 mit mir nach und nach erwachsener wurde. Die Charaktere wurden selbst erwachsen, immer mächtiger und die Antagonisten noch böser und bedrohlicher. Mit viel Emotionen und wochenlangen Kämpfen um das Retten der Menschheit hat mich die Serie bis zum Ende gefesselt.

Es war eine sehr schöne Zeit die bis heute noch einen festen Platz in meinen Erinnerungen hat. Der Plan die Serie mal wieder komplett anzuschauen reift schon seit Jahren und ich hoffe dass in meinem beschäftigten Erwachsenenalltag bald wieder Platz für dieses große Stück Vergangenheit ist.

Privat trainiere ich selbst schon seit meinem 8. Lebensjahr verschiedene Kampfkünste und freu mich sehr über mein neues Muten-Roshi Shirt. Mit dem Shirt kommt beim Training immer ein kleiner Funke Extraenthusiasmus zustande.

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Ich hoffe mein erster Blog-Post hat euch gefallen und ich freue mich über jeden Kommentar was du für Erinnerungen mit Dragonball verbindest.

Wie war deine erste Begegnung mit der Serie?

Bis dahin hau rein,

HomieCide

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