X Straight Edge X

das Leben der Susi

Fast 6 Monate lebe ich inzwischen Straight Edge. Keinen Schluck Alkohol, keine illegalen sowie legalen Drogen und eine Lebenseinstellung, die für mich dazu gehört. Heute geht es darum, warum ich mich dazu entschieden habe Straight Edge zu leben.

Viele kennen mich mit meinem geliebten Gin Tonic, einem Feierabendbier oder beim Feiern dann auch mal alles mögliche… Ich war wirklich gerne und ordentlich feiern, auch wenn es zu Letzt super selten war, aber dennoch gab es immer wieder Eskalationen. Diese waren ganz oft leider nicht gewollt und am nächsten Tag habe ich es einfach IMMER bereut. Die Kater wurden immer anstrengender und mein Wochenende war mir zu schade dafür.Processed with VSCO with f2 presetSeit fast zwei Jahren habe ich mir darüber Gedanken gemacht, Straight Edge zu leben. Dazu gehört natürlich viel, vor allem auch ein Umfeld mit dem das funktioniert. Genau deshalb habe ich es auch nicht früher durchgezogen, denn diese ganze Feierei hat mir auch meinen Anschluss in Lingen unglaublich einfach gemacht und ich bin wirklich froh, dadurch viele Menschen und vor allem auch Kollegen kennengelernt zu haben.

Trotzdem mochte ich dieses Gefühl nie wirklich, die Kontrolle über mich selbst zu (wenn auch nur ein bisschen) verlieren und meine freie Zeit mit Auskatern oder viel Schlaf zu verschwenden. Man verliert auf jeden Fall Hemmungen, sagt oder macht Dinge, die man nüchtern nicht machen würde (auch wenn immer alle behaupten, sie haben sie komplett unter Kontrolle) und man tut sich selbst einfach nichts Gutes.

Ich werde immer wieder gefragt:

„Warum lebst du Straight Edge?“

2FF906DE-07F7-4070-B565-61AF26C38712.JPGIch habe einfach für mich entschieden meine Kontrolle über mich selbst immer zu 100% zu haben, mir etwas Gutes zu tun und den Alkohol nicht in meinem Leben zu brauchen. Jeder sagt, dass er den Alkohol nicht braucht, aber warum wird er dann getrunken? Um lockerer zu werden? Weil es Spaß macht? Weil es schmeckt? Ich habe auch ohne Alkohol unglaublich viel Spaß, habe keinen Kater mehr, kann immer fahren, lerne auch viele andere Menschen die Straight Edge leben kennen, kann mich immer an alles erinnern und ’ne Mate oder Limo schmeckt mir genau so gut wie ein Bier oder Gin Tonic. Alkohol verändert die wahre Persönlichkeit und das brauche ich einfach nicht. Ich stehe auch gar nicht auf diese Männer die sich immer so hart betrinken oder betrunkene Mädels abschleppen wollen. Für mich war auch schon vorher klar: Wenn jemand damit ein Problem hat, dass ich nicht trinke, kommt er für mich sowieso nicht in Frage.

975C9C12-694B-4C00-B29F-191BC62FD6ED.JPGEigentlich wollte ich „Straight Edge“ als Vorsatz für 2018 durchziehen. Letztendlich habe ich diesen einen Schlüsselmoment gehabt, der dafür gesorgt hat mein Vorhaben doch schon vorher durch zu ziehen.

Wie einige die mich schon länger verfolgen vielleicht wissen, hatte mein Dad durch seine Raucherei Krebs und wir als Familie mussten wirklich viel durchmachen. Das prägt einen unglaublich, vor allem wenn man so ein Familienmensch wie ich ist. Ich habe bereits vor fast 5 Jahren aufgehört zu rauchen und wusste nach dem Vorfall ganz genau, dass ich es nie wieder tun werde. Tatsächlich ist es dann doch im September letztes Jahr ein bisschen anders gekommen und ich habe auf einer Party eine Zigarette geraucht. JA! ICH! Die, die allen predigt es sein zu lassen! Ich habe es einfach so unglaublich bereut und es war einfach so unglaublich dumm, dass ich auch direkt am nächsten Tag entschieden habe die ganze Sache sofort durch zu ziehen. 35BEC562-C9CE-484C-ABA1-C478881334C0.JPGIch bin mega stolz darauf, fühle mich so auch total wohl und bereue die Entscheidung so ein Leben zu führen gar nicht. Es ist ein schönes Gefühl sich von nichts beeinflussen zu lassen und für mich fühlt es sich richtig an.

„Willst du für immer Straight Edge leben?“

Ja, ein Break kommt für mich aktuell nicht in Frage. Natürlich weiß man nie was das Leben mit sich bringt, aber ich kann mir aktuell nicht vorstellen wieder Alkohol zu trinken und alles andere ist sowieso ausgeschlossen. Mein Freund lebt zufällig auch Straigth Edge, schon sehr lange und das passt natürlich perfekt.

Ich freue mich einfach darüber diesen Weg eingeschlagen zu haben und kann mich auch endlich richtig mit der Musik auseinander setzen, für die ich mich schon vorher interessiert habe.

Wie sieht es bei dir aus? Kannst du dir vorstellen Straight Edge zu leben? Oder ist das gar nichts für dich?71040D0A-E26F-484F-98D9-E184D6E80DCF.JPG

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18 Gedanken zu “X Straight Edge X

  1. Hmm…
    Hast du denn, bei den Feiern, die hin und wieder auch eskaliert sind,
    selbst entschieden, so viel zu trinken oder dich, durch Gruppenzwang etc. hinreißen lassen?!
    Denn, der erste Teil des Blogs irritiert mich ein wenig.
    Du schreibst ja, du hast durch das Feiern Anschluss gefunden und tolle Leute kennengelernt,
    nur, wie toll können die sein, wenn du, um sie kennenlernen zu können, mehr trinken musstest, als du wolltest?!
    Vielleicht habe ich das auch falsch aufgefasst.

    Ich finde es immer sehr gut, wenn Leute etwas durchziehen, dass sie glücklich macht,
    ohne dabei Rücksicht auf andere zu nehmen, solange man anderen nicht schadet.
    Durch den Verzicht von, nachweislich schädlichen Dingen, schadet man ja keinem anderen.

    Die Frage, ob ich selbst Straight Edge leben könnte muss ich klar verneinen.
    Ich trinke zwar extrem selten und dann auch nur wenig Alkohol,
    was zum einen an der Vergangenheit liegt (Vater von Kollegen zum Alki gemacht -> Scheidung der Eltern),
    aber zum anderen auch daran, dass ich eben alkoholische Getränke aufgrund ihres Geschmacks trinke.
    Deshalb trinke ich zum Beispiel auch kein Bier oder Wein, weil das einfach widerlich schmeckt.
    Ich trinke nur White Russian, 43er mit Milch, Tequila Sunrise und Rum Cola.
    Allerdings, wenn ich denn mal trinke, dann sind es bei mir 1 oder 2 Gläser über den gesamten Zeitraum der Feier etc.

    Straight Edge ginge aber auch schon deshalb nicht, weil ich hin und wieder ’nen Engery Drink oder Cappuccino trinke
    und mein fritz-kola nicht missen will. Diese Getränke enthalten ja Koffein, was ja auch ’ne Droge ist.

    Das führt mich direkt zur nächsten Frage.
    Du sagst ja, du verzichtest auf alle illegalen und auch legalen Drogen.
    Jedoch zählen zu den legalen Drogen eben auch Dinge wie Koffein, darauf verzichtest du doch aber nicht,
    denn du trinkst ja selbst fritz-kola. Machst du da ’ne Ausnahme oder zählt das in deinen Augen nicht als Droge?!

    Ach und, zum Punkt: »Alkohol verändert die wahre Persönlichkeit«
    Da hat eine Studie ja nun zu Tage gefördert, dass das betrunkene Ich das wahre Ich ist.
    http://www.elle.de/dein-betrunkenes-ich-ist-dein-wahres-ich

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    1. Hi Axl, Die Menschen haben nichts mit der Menge an Alkohol zu tun gehabt, dass war immer noch meine Entscheidung, allein dieses wir gehen feiern und trinken war einfach was, was dazu gehört hat. Da war halt niemand dabei der nicht getrunken hat.

      Koffein ist wie Zucker bei SXE Auslegungssache. Viele die Straight Edge leben trinken Kaffee und Cola, aber eben bewusst und nicht viel. So mache ich das eben auch. Ich trinke alle paar Tage mal einen Kaffee und trinke auch mal meine Mate… ich selbst möchte aber irgendwann komplett drauf verzichten, aber grundsätzlich zählt in der Szene Koffein nicht als Droge. Mich selbst beeinflusst ein Kaffee oder eine Cola auch nicht, es ist nur der Geschmack für mich, ich könnte auch komplett auf koffeinfrei gehen…

      Danke für die Studie, aber ich lese keine Elle Studien. Ich bilde mir auch sehr gerne meine eigene Meinung über mein Umfeld und mich, anstatt was in der Elle zu lesen.

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  2. Ich lebe nicht bewusst Straight Edge, aber ich trinke keinen Alkohol (habe es mal probiert und mochte es nicht, ich mag auch den Effekt von Alkohol nicht), Ich rauche auch nicht oder nehme sonst irgendwelche Drogen. Ich habe mich immer schön gefragt was so toll daran ist, sich so abzuschießen.

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  3. Hey,
    jeder muss selber wissen was er tut aber ich find deine Entscheidung gut. Ich leb schon immer Straight Edge – kein Alk, keine Drogen und auch so keine Zigaretten oder dergleichen was sich „rauchen/verdampfen“ lässt. Mir fehlt nichts und mein Umfeld „meckert“ eher das ich keinen Führerschein habe um dann die anderen zu fahren.

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  4. Kann die Beweggründe vollauf nachvollziehen. Bin seit 2002 edge, also seitdem ich 18 bin, weil mir die zwei Jahre „legales trinken dürfen“ gereicht haben, um zu sehen, dass das einfach keinen Sinn macht. Da spielt extrem viel Gruppendynamik mit rein, gerade in dem Alter. Man trinkt halt Alkohol, weil es jeder macht. Und rauchen – ja, auf Parties kann man ja mal. Manchmal hilft es dann, so einen für Außenstehende extremen Schritt zu gehen, um sich seinen eigenen Prioritäten eher bewusst zu werden. Viele, die dann ein „edge 4 life“ proklamieren, trinken später wieder Alkohol, aber dann eben verantwortungsvoll. Finde ich völlig okay. Und andere sind halt auch noch mit Mitte 40 so, dass sie am Montag erst mal stolz erzählen müssen, wie sie sich weggebechert haben.

    Muss jeder selbst wissen und solange niemand darunter leidet, ist mir das auch egal. Wenn heutzutage irgendwo in einer Speise Alkohol drin ist, dann kann ich damit leben, wenn es nicht zu intensiv ist. Ich bin da mittlerweile ähnlich locker wie Ian MacKaye, der den Begriff „straight edge“ geprägt hat: ihm wurde von wütenden Edgern mal fast das Weinglas aus der Hand geschlagen, das er sich an einem schönen sonnigen Tag in Italien gönnte. Deswegen war ich mit 18 aber trotzdem mit Xen auf den beiden Handrücken auf einem Anti-Flag-Konzert und fand es großartig. Ich trinke alkoholische Getränke nicht (vor allem aber auch deshalb, weil sie mir schlicht nicht schmecken), rauchen tue ich ohnehin nicht und promisk war ich eh nie. Aber 15 Jahre lassen einen da etwas lockerer werden. Was nicht heißen soll, dass das bei anderen auch so sein muss und der einzig richtige Weg ist. Aber wenn so eine extrem intensive Phase der Auseinandersetzung mit einem selbst dazu führt, dass man bspw. den Alkoholkonsum in der heutigen (und damaligen) Gesellschaft mit der nötigen Distanz beobachtet, dann ist das doch schon mal was.

    Was bei mir noch extrem mit dazu kommt ist der musikalische Aspekt bzw. der von Hardcore allgemein. Auch heute noch begeisterter Hörer und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das jemals ändert. Die Ideale, die einem da näher gebracht werden, sind auch heute noch omnipräsent für mich. Dementsprechend auch nicht verwunderlich, dass bei mir genau zur selben Zeit der Vegetarismus dazu kommt – für mich eine andere Form der kritischen Haltung zur aktuellen Konsumgesellschaft.

    Mit den teils religiösen „Erweiterungen“, wie den ganzen Krishna-Übergängern um Cappo und Co., kann ich nur bedingt was anfangen, es aber grundsätzlich nachvollziehen. Daher immer mal interessant nachzusehen, was die damaligen Ikonen heute so treiben. Hätte mich fast mal für so ein Indien-Retreat von Ray Cappo angemeldet. A propos damalige Ikonen: Walter Delgado dürfte den Rekord für den fiesesten Edgebreak halten. Unfassbar.

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  5. Ein Leben ohne Drogen (aller Art) ist im Zweifelsfall immer besser als mit.
    Habe selber nie Zigaretten angerührt und bin vielleicht zweimal im Jahr betrunken zu sehen.
    Eine Sache, auf die ich aber nicht verzichten möchte (und dafür kann man mich gerne verurteilen) ist, dass ich mir alle paar Monate ein Wochenende frei nehme, an dem ich mit mir nahen Menschen gewisse andere Dinge zu mir nehme.
    Ich habe dadurch in der Vergangenheit viele Erfahrungen gemacht, die ich auf keinen Fall missen möchte und ich bin der Meinung, dass mit der nötigen Selbstkontrolle sowas auch völlig in Ordnung ist.
    Aber wie gesagt, im Zweifelsfall ist ohne immer besser als mit.
    (Wobei ich es etwas befremdlich finde, dass es zur Straight Edge Bewegung extra Kleidung gibt. Wirkt etwas wie das Äquivalent zu den 14 jährigen Kindern, die mit großem Cannabis Blatt auf dem Pulli rumrennen und sich über ihren Konsum definieren… Hier ist es halt der Nicht-Konsum.)

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  6. Endlich, habe schon lange auf einen Post zu dem Thema gewartet.
    Ich bin gerade am „überlegen“, ob das was für mich wäre.
    Ich trinke seit Jahren kaum noch Alkohol und seit einem Jahr gar nicht mehr. Allerdings wäre keinen einzigen Schluck mehr (in meinen Augen) übertrieben. Denn oft ist in Desserts, Pralinen und Co. Alk drin. Aber bei straight edge geht es ja nicht darum ein trockener Alkoholiker zu sein, sondern um Selbstkontrolle und nicht fremdbestimmt zu sein. Rauchen und Drogen aller Art kommen sowieso nicht in Frage. Wie stehst du eigentlich zum Thema Ernährung? Für viele gehört eine vegane Lebensweise zwangsläufig dazu, siehst du es auch so? Oder findest du es auch in Ordnung, wenn jemand Vegetarier oder gemeiner Fleischfresser ist?

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    1. Hi Mary, Danke für dein Kommentar. Zum Thema Lebensmittel: ich verzichte sogar auf Lebensmittel mit Alkohol…

      Vegan gehört für mich nicht direkt dazu, das wäre dann Vegan Straight Edge. Allerdings lebe ich komplett vegetarisch und fast komplett Vegan. Ich selbst finde es auch etwas komisch, wenn Menschen SXE leben, aber Fleisch essen. Das muss aber jeder selbst für sich entscheiden… für mich gehört der Verzicht auf Fleisch einfach so zu meinen Leben und ich war schon vorher Vegetarier.

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  7. Mein Weg zu Straight Edge war nicht ganz so einfach und überlegt wie bei manch anderen. Das erste Mal in Kontakt kam ich mit dem Begriff durch Hardcore im Alter von 17. Ich war damals sehr darauf aus Dinge zu tun, die sich von denen unterscheiden, die die meisten Leute tun. Dazu war ich auch auf der Suche nach mir selbst, nach meiner Identität.

    Durch die Hardcore-Szene bildeten sich schnell einzelne Idole für mich heraus denen ich einfach blind gefolgt bin. Innerhalb kürzester Zeit war ich vegan und hatte mich als Straight Edge bezeichnet. Zum Veganismus überzugehen, das tat ich aus reiner Überzeugung. Bei Straight Edge war es lediglich das so „coole“ Label das mich anzog, was anderes steckte nicht wirklich dahinter. Ich versuchte quasi die Voraussetzungen zu erfüllen um mich Straight Edge nennen zu können. Dass das ziemlich dumm und zum scheitern verurteilt war, dürfte so ziemlich jedem klar sein. Nach nicht einmal 3 Monaten reflektierte ich zum Glück was ich da tat, und kehrte schließlich zum „normalen“ Leben zurück.

    Einige Monate später klickte es dann aber plötzlich. Ich bemerkte dass all diese Dinge von denen ich glaubte, sie seien selbstverständlich und würden mich glücklich machen, mein Leben in keiner Weise bereichern. An dem Punkt entschied ich mich mein Leben lang drogenfrei zu bleiben. Erst dann fing ich an zu verstehen, was Straight Edge bedeutet. Ich kam erst dann richtig in die Szene und fühlte mich dort einfach zuhause.

    Es wird immer viel Wind um „Edge Breaks“ und ähnliches gemacht, und ich kann das auch gut verstehen. Würde ich jetzt wieder Alkohol oder andere Drogen anrühren, wäre mir klar, dass es das für mich war mit Straight Edge.
    Ich sehe die Phase von damals aber nicht wirklich als Straight Edge, da ich es nicht für mich selber gemacht habe, dementsprechend war es für mich auch kein „Edge Break“. Im Endeffekt ist es für mich immer besser, das was man tut zu reflektieren, als blind zu handeln.

    Heute bezeichne ich mich als Straight Edge, und für mich gibt es keinen anderen Weg!

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  8. Das finde ich sehr cool. Ich trinke noch, aber nie mehr als ein Bier oder ein Glas Wein. Ich habe es immer gehasst, das Wochenende zu verschwenden, wegen dass ich zu viel getrunken hat. Ich bin auch Vegane und nehme auch keine Drogen. Manche finden das nicht cool aber die interessiern mich genauso wenig. Good for you!

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  9. hi 🙂
    ich habe noch nie so richtig geraucht, die letzte Zigarette vor … ich kann es gar nicht so genau sagen. auf irgendeiner Party vor vielleicht 15 Jahren. war immer nur Gelegenheitsraucherin und fragte mich einen morgen nach der Party, warum ich mir eigentlich diesen widerlichen Geschmack und Flaum auf der Zunge durch das Rauchen antue?! 😂… somit war das auch geklärt – keine Zigaretten mehr!

    und Alkohol trinke ich seit 5 Jahren nicht mehr.
    er fehlt mir auch in keinster weise!
    es gab auch nie einen Moment des Zweifelns. beste Entscheidung!
    selbst auf meinem JGA oder unserer hochzeit hatte ich nicht einen Tropfen Alkohol. ich mag ihn nicht mal 😂.

    also, jeder wie er/sie mag!
    finde deine Einstellung auf jeden Fall toll!
    liebe Grüße, jessi

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  10. Hey !
    Finde es richtig gut, dass du es so durch ziehst.
    Ich wusste nicht, dass es so eine Bewegung gibt. Ich habe bis jetzt eher unbewusst danach gelebt. Rauchen und Drogen sowieso ein No Go und Alkohol brauche ich nicht, wie du schon gesagt hast, es verändert das Wesen. Und wenn ich meine Freunde betrunken sehe, reicht mir das schon …

    Mach weiter so 💪

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  11. Für dich scheint es definitv die richtige Entscheidung gewesen zu sein. Wahrscheinlich ist bei dir das Suchtpotenzial einfach auch höher gewesen, wenn man das so nennen kann. Ich selbst trinke sehr selten Alkohol, aber würde jetzt nie komplett darauf verzichten wollen. Wenn ich mal Lust auf einen Schluck Wein habe, dann trinke ich einen. Aber ich betrinke mich fast nie. Zumnindest war ich es schon 8 Jahre nicht mehr. Und auch wenn, kann ich mich sehr gut einschätzen. Klar Alkohol verändert die Persönlichkeit. Bei manchen mehr negativ als bei anderen. Aber ich hatte mit meiner Selbstkontrolle noch nie Probleme. Ich muss auch nicht immer trinken, wenn ich mit Freuden unterwegs bin. Oder manchmal trink ich 2 Gläser und dann wechsel ich.
    Daher muss ich nicht Straight Edge leben, da bei mir nichts ausartet. Aber bevor das bei jemandem jedes Wochenende so endet, wie es bei dir geendet ist, dann ist deine jetzige Lebensweise besser.

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    1. Hi Lena, bei mir ist das nicht jedes Wochenende so geendet und auch nur ganz selten. Hatte ich ja auch im Text geschrieben und von Sucht kann man nicht sprechen, wenn jemand davor schon selten Alkohol getrunken hat… das wollte ich nur kurz richtig stellen, falls du das falsch verstanden hast 😉

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  12. Interessanter Artikel. Auch ich habe es lieber die Kontrolle über mich und mein Handeln zu haben. In der Vergangenheit hatte ich öfters schon „schlechte“ Erfahrungen mit Alkohol gemacht. Allerdings kann ich mich an das meiste sowieso nicht erinnern. Die meisten „spaßigen“ Party-Abend bestehen für mich aus schwarzem Nichts, da ich meist ein Filmriss hatte. Einmal war ich sogar im Krankenhaus. Ich habe meinen Alkoholkonsum inzwischen auf ein Minimum reduziert, sprich 1 – 2 Bier oder ein stärker alkoholisches Getränk. Ganz aufhören ist bei meinen Freunden leider schwierig, wenn man sich nicht ständig blöde Sprüche anhören will. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht alkoholfrei tatsächlich viel spaßigere Abende zu erleben. Das Erlebte ist dann viel „realer“ und intensiver.

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  13. Ein sehr interessanter Artikel.
    Ich selbst hatte es mit 17 versucht zu rauchen. Dies ging allerdings nur wenige Tage gut da ich es einfach nur eklig fand. Illegale Drogen habe ich aufgrund meines Umfeldes nie angerührt. Ich hatte Mitschüler, die oft gekifft haben. Auch andere Menschen die zum Beispiel gekokst haben erlebt. Ich selbst wollte diese „Veränderungen“ des geistigen und körperlichen Zustands durch diese Drogen nie. Es war einfach grauenvoll mit anzusehen. Was den Alkohol angeht, hatte ich mit 16 meinen ersten richtigen Kontakt und zugleich auch alkoholischen Absturz. Klar mit Freunden hat man auf Partys und in der Disco gerne mal getrunken. Mit 21 war ich dann das letzte mal in einer Disco. Mir hatte es einfach nicht mehr gefallen. Ich wollte es ruhiger haben. Danach hatte ich nur noch 2 ordentliche alkoholische Abstürze, die ich natürlich auch irgendwie bereut hatte…. Zumal ich bei dem einen mal auch das Bewusstsein kurz verloren hatte…Mit 23 habe ich dann endlich Berufsbedingt und zu der Zeit auch bestehenden Fernbeziehung den Führerschein gemacht. Mit der bestandenen praktischen Prüfung war mir dann klar, ich verzichte. Mir war mein Führerschein einfach wichtiger als der Konsum von Alkohol. Natürlich klappte der Verzicht durch den damaligen Partner einfach nicht ganz. Aber getrunken habe ich dennoch nur dann, wenn ich sowieso bei meinem Ex die Wochenenden oder auch mal mehrere Tage verbracht hatte und selbst dann auch nur wenig. Heute kann ich sagen, ist der Konsum von Alkohol mit einer Ausnahme so gar nicht mehr vorhanden. Ich kann mir aber auch gut vorstellen ganz darauf zu verzichten. Aber für mich wäre es auch nichts straight Edge zu leben. Denn Kaffee trinke ich gerne, weil es für mich einfach dazu gehört.
    Wie jemand lebt, was er konsumiert… Es ist jedem selbst überlassen. Aber wenn es um Drogen und Alkohol geht, fände auch ich es schöner wenn mehr Menschen verzichten könnten. Auch um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten

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  14. Hey!
    Ein sehr interessanter Artikel, jetzt habe ich also einen Begriff für meine Lebensweise 😀
    Ich trinke schon seit Jahren keinen Alkohol, einfach weil ich es nicht mag, auch kann ich mit Kontrollverlust nicht umgehen.
    Drogen waren noch nie meins, und ich rauche seit ein paar Monaten nicht mehr, vorher nur auf der Arbeit und meistens nur so 1-3 Stück am Tag, manchmal aber auch 2 Wochen keine einzige. Süchtig bin ich scheinbar also nie gewesen.

    Ich finde es super, dass du das so durchziehst!
    Und es ist irgendwie traurig, dass es Menschen gibt, die ohne Alkohol keinen Spaß haben können.
    Oder andere fürs Nicht-Trinken verurteilen. Als würde man denen damit schaden oder sie dadurch automatisch verurteilen.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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